Die Ursachen
14 Liter Gas – etwa diese Menge müssen unsere Verdauungsorgane täglich bewältigen. Normalerweise gelingt ihnen dies ohne größere Schwierigkeiten und ohne, dass wir davon etwas bemerken. Der größte Teil wird über die Blutbahn abtransportiert.
Durch vielerlei Ursachen kann dieses natürliche Gleichgewicht jedoch aus der Balance geraten. Dann stauen sich Luft und Gase an und verursachen Blähungen und Völlegefühl bis hin zu kolikartigen Schmerzen.
Verschlucken von Luft In geringem Maße ist dies durchaus normal. Insbesondere bei hastigem Essen und Trinken gelangt deutlich mehr Luft in Magen und Darm. Deshalb: Essen Sie bewusst und mit Genuss statt der kleinen schnellen Mahlzeit nebenbei. Schließlich heißt es: Gut gekaut ist halb verdaut – eine nicht nur alte, sondern auch richtige Volksweisheit.
Hektik und Stress Diese Faktoren lösen bei uns instinktiv Flucht- und Aggressionsreize aus. So genannte Stresshormone erhöhen die Leistung dafür notwendiger Muskeln und Nerven. Die Kehrseite der Medaille: Viele andere Körperfunktionen wie die Verdauung werden „heruntergefahren“.
Tipp: Machen Sie sich einen – realistischen – Plan für den Tag, inklusive Pausen und regelmäßiger Essenzeiten.
Unausgewogene Ernährung Zu einseitig, zu üppig, zu viel – unsere Ernährung ist oft in vielerlei Hinsicht unausgewogen. Aber auch manche „gesunden“ Nahrungsmittel fördern Blähungen. Wir sagen Ihnen hier , worauf Sie achten sollten.
Genussgifte Kaffee, Alkohol, Nikotin – zu viel dieser Genussmittel ist Gift für unsere Verdauung. Blähungen sind neben anderem die Folge.
Bewegungsmangel Eine der häufigsten Ursachen für Blähungen. Warum das so ist und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier .
Gestörte Darmflora Eine vorübergehende Störung der Darmflora kann ebenfalls Ursache von Blähungen sein, z. B. nach Krankheiten, Stress und Verdauungsstörungen (z. B. Durchfall), durch ungewohnte Speisen im Urlaub, nach Ernährungsumstellungen oder nach einer Behandlung mit Antibiotika.
Hormonelle Umstellungen Auch Veränderungen im Hormonhaushalt, z.B. während der Wechseljahre oder der Schwangerschaft, können verstärkte Blähungen zur Folge haben.


